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Schmutzradierer

Dreck Flecken (Foto: Fotolia.de - Pfützenspass © Nicole Effinger)

Die Funktionsweise ist einem herkömmlichen Radierer sehr ähnlich, denn auch der Schmutzradierer lässt verschwinden, was absolut überflüssig ist, nämlich Schmutz. Beide sind von der Konstruktion her eigentlich Schwämme. Die Grundlage eines Schmutzradierers ist aufgeschäumtes Melaminharz, dabei sind kleine Harzpartikel die eigentlichen Fleckenzauberer. Bei Reibung lösen sie sich zusammen mit den Schmutzteilchen auf. Übrig bleiben längliche Krumen, die man mit einem feuchten Papierhandtuch leicht wegwischen kann.

Fußböden werden wieder strahlend sauber

Ein Schmutzradierer ist perfekt dazu geeignet, Flecken auf festen Oberflächen zu entfernen. Hässlicher Schuhabrieb auf PVC-, Laminat- oder Parkettfußböden gehört zu seinen leichtesten Übungen. Zwar ist die Anwendung auf Knien etwas anstrengend und der Schmutzradierer wird bei Gebrauch immer kleiner, aber dieser Einsatz ist wirklich lohnenswert. Sämtliche Streifen auf den Böden verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Sogar Klebereste gehen ab.

Flecken auf Möbeloberflächen sind kein Problem mehr

Klein-Picasso hat sich auf den Möbeln ausgetobt? Diese Kunstwerke haben mit einem Schmutzradierer keinen Anspruch auf Ewigkeit mehr. Ob Kulistriche oder Filzschreiber, jedes Gekritzel verschwindet restlos. Küchenmöbel mit unebener Oberfläche, an denen Fett herunterlief, waren in der Vergangenheit der Schrecken jeder Hausfrau. Ein Schmutzradierer kommt auch damit klar. Die Rahmen der Kunststofffenster werden ebenfalls wieder strahlend sauber.

Bei Tapeten kann allerdings auch die Farbe mit abgehen und bei glänzenden Oberflächen besteht die Gefahr, dass sie nach dem Radieren stumpf sind. Die Fleckenentfernung auf Teppichböden per Schmutzradierer ist leider nicht immer mit Erfolg gekrönt. Hier kommt es auf das Material an. Am besten an einer unauffälligen Stelle einmal vorsichtig ausprobieren, ob der Schmutzradierer auch hier Wunder vollbringen kann.