Flecken

Waschbenzin

fleck-entfernen2_fl (Foto: Fotolia.de – wäsche waschen © Friedberg)

Waschbenzin findet vorrangig als Fleckenmittel Verwendung, wenn hartnäckige Flecken von Fetten, Ölen oder auch synthetischen Farben (z.B. Filzstifte) einen Gegenstand verunzieren. Waschbenzin wird aus Erdöl gewonnen und ist als Leichtbenzin in der Reinigungsmittelabteilung vieler Supermärkte in Fertigprodukten ebenso erhältlich wie in seiner Reinform in Apotheke, Drogerie und im Baumarkt. Beim Gebrauch von Waschbenzin ist auf eine gute Belüftung der Räume zu achten und jede Feuerquelle fernzuhalten, da die Dämpfe des Waschbenzins giftig und leicht entzündlich sind.

Wie arbeitet man mit Waschbenzin?

Typische Flecken, die mit Waschbenzin beseitigt werden können, sind Lippenstift, Kragenschmutz, Öle jeder Art (z.B. aus Arbeitskleidung), Flecken von Gras und anderen Pflanzen, Tintenkleckse, Filzstift- und Kugelschreiberflecken. Auch Fruchtsaft und Wein können mit Waschbenzin behandelt werden. Bei Blutflecken oder fleckige Schimmelstellen an textilen Gegenständen kann Waschbenzin ebenfalls zum Einsatz kommen.

Flecken, die mit Waschbenzin entfernt werden sollen, werden zumeist eingesprüht oder betupft. Anschließend kann der Artikel kurz einwirken (vorher gegebenenfalls Farbechtheit an einer unauffälligen Stelle testen) und nachfolgend abgewaschen bzw. in der Waschmaschine gewaschen werden. Auch Möbelstoffe oder Teppiche können mit Waschbenzin behandelt werden. Hierbei sollte das Waschbenzin großzügig auf den Fleck aufgetragen und anschließend mit einem sauberen Tuch vorsichtig in Fleckmitte hin ausgewischt werden.

Wenngleich Waschbenzin als Lösungs- und Verdünnungsmittel eingesetzt wird, löst es ausgehärtete Farben und Lacke in der Regel nicht ab, sondern entfernt auch auf diesen Verschmutzungen, ohne die Oberfläche zu beschädigen. Ebenso geeignet ist Waschbenzin für die Reinigung von metallischen Oberflächen und Gummierungen, beispielsweise Gummidichtungen von Kühlschrank, Spülmaschine oder Waschmaschine.

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