Richtig Wäsche waschen - Tipps & Tricks rund ums Waschen
(Foto: Fotolia.de - preparation for washing © Alexandr Denisenko)
Sie ist beinah in jedem Haushalt zu finden und besonders in Großfamilien im Dauereinsatz - die Rede ist von der Waschmaschine. Hochtechnisierte Geräte machen das Wäsche waschen einfach wie nie. Waschmaschinenneuheiten werden auch im Netz angeboten. So lässt sich die passende Waschmaschine online finden - und das oftmals preisgünstiger als im Fachgeschäft. Nur sortieren muss Frau oder Mann die Wäsche noch selbst. Bereits an diesem Punkt werden jedoch die meisten Fehler gemacht.
Weißwäsche sollte von der Buntwäsche getrennt werden. Empfehlenswert ist generell, ähnlichfarbige Stücke zusammen zu waschen. Vorsicht bei roten Kleidungsstücken - diese färben schnell aus. Auch nach Empfindlichkeit der jeweiligen Kleidungsstücke wird getrennt. Seide kann keineswegs mit Handtüchern gewaschen werden etc.
Die richtige Waschtemperatur
In Zeiten hocheffizienter Geräte und leistungsstarker Waschmittel ist das 90-Grad-Waschprogramm kaum noch nötig. Sauber wird Kochwäsche in der Regel auch bei 60 Grad. Auch ein Vorprogramm ist bei normal verschmutzter Wäsche nicht nötig. Buntwäsche - etwa T-Shirts und Jeans - werden auch bei 40 Grad sauber. Feinwäsche lässt sich oft schon im 30-Grad-Programm waschen. Wollkleidung muss separat gewaschen werden. Insbesondere neuere Maschinen verfügen in der Regel über ein Kurzprogramm. Sofern ihre Wäsche nur leicht verschmutzt und die Waschtrommel nur halb voll ist, empfiehlt es sich, den energiesparenden Kurzmodus zu nutzen. Achtung allerdings bei Woll- oder Feinwäscheladungen: hier sollte die Waschtrommel generell nur zur Hälfte befüllt werden.
Welches Waschmittel benötige ich?
Generell sollte in jedem Haushalt ein Bunt - und ein Vollwaschmittel benutzt werden. Ob in Tab- oder Pulverform oder als Flüssigwaschmittel ist zweitrangig. Gemeinhin sollen Pulverwaschmittel etwas besser gegen Flecken wirken, Flüssigwaschmittel hingegen farbschonender sein. Ratsam ist auch, ein Wollwaschmittel zu nutzen, da dieses auf die spezielle Struktur von Wollsachen ausgerichtet ist. Es gibt mittlerweile diverse Mittel, die für dunkle, helle oder empfindliche Kleidung besonders geeignet sein sollen. Generell ist es keinesfalls verkehrt, diese Produkte zu nutzen. Gerade bei Spezialwaschmitteln für dunkle Kleidung ist jeder Vorsicht geboten. Helle Farbbereiche in schwarzen Shirts dunkeln meist leider ebenfalls nach. Für rein schwarze bzw. dunkle Wäsche ist die Farbauffrischung jedoch empfehlenswert.
Was tun bei Verfärbungen?
Am effektivsten beugt man Verfärbungen vor, indem man seine Wäsche gut sortiert. Waschen Sie intensiv farbige Textilien nicht mit hellen Stoffen. Neue Wäschestücke sollten in einem Eimer bzw. im Waschbecken vorgewaschen werden. Und, falls doch ein rotes Wäschestück in die Weißwäsche gelangt und für bunte Farbüberraschungen sorgt, hilft Entfärber weiter, der bequem über das Pulverfach zugegeben wird.
Gute Ergebnisse bei kleineren Malheuren leisten auch Wäscheweiß-Pulver. Sie sorgen dafür, dass Vergrautes oder leicht Verfärbtes wieder hell strahlt. Das Pulver wird ebenfalls über die Einspülkammer zugeben. Es kann generell bei jeder Weißwäsche vorbeugend benutzt werden.
Bei Buntwäscheunfällen ist jedoch Entfärber das Mittel der Wahl. Vorsicht ist allerdings bei empfindlichen Textilien geboten. Diese überstehen das Entfärben mitunter nicht.